Frequency 2013 | Tag 1 & 2

Das Frequency Festival 2013 ist nun auch schonwieder seit einer Woche Geschichte, und hier folgt nun mein Bericht darüber. Wir reisten bereits am Anreisetag an, kurz nach 08:00 Uhr machten wir uns mit dem Zug auf den Weg nach Wien und von dort dann weiter nach St. Pölten zum Festival. Dieses Jahr ging alles zum Glück recht fix und es gab keine Zugpannen wie im Jahr davor. Gegen 10:00 Uhr trafen wir in St. Pölten am Hauptbahnhof ein, von dort ging es dann per Shuttlebus zum Festivalgelände. Leider fahren meiner Meinung nach für diese Menge an Menschen nach wie vor zu wenige Shuttlebusse, was leider wieder lange Wartezeit und viel Gedrängle im Bus bedeutete. Gegen 12:00 Uhr stand dann auch endlich das Zelt an unserem gewünschten Platz und wir konnten uns auf das Festival einstimmen.

Tag 1
Tenacious D
Die erste Band wurde erst für den 21:45 Uhr-Slot angestrebt, weshalb wir uns auch erst gegen 21:30 auf den Weg zur Space Stage machten. Als wir endlich ankamen, hatten Franz Ferdinand bereits mit ihrer Show begonnen. Musikalisch kannte ich leider sehr wenig von ihnen, sie lieferten aber eine solide Show ab, jedoch wollte das Publikum nicht zur Gänze mit ihnen warm werden.

Pünktlich um 23:30 fingen dann Tenacious D an. Die Sicht war leider sehr schlecht für mich und es war auch rappelvoll, was auch nicht gerade zu meinem Wohlbefinden beitrug. Leider war der Sound dann auch noch sehr schlecht, Sänger Jack Black hörte man kaum und demnach waren die Songs schwer zu erkennen, weshalb wir die Space Stage auch nach ein paar Songs wieder verließen und...

...einen Abstecher zur Green Stage machten, wo bereits Flogging Molly spielten. Wegen Tenacious D auf der anderen Bühne herrschten hier für ein Flogging Molly-Konzert schon fast familiäre Verhältnisse. Mir gefielen sie diesmal leider nicht sonderlich, da war beispielsweise das Konzert letztes Jahr am Two Days a Week-Festival deutlich besser. Die Stimmung war dennoch natürlich gut, wie man es bei Flogging Molly gewohnt ist. Um 00:40 war das Konzert zu Ende und wir machten uns wieder auf den Weg zum Zelt.

Tag 2
Pennywise
Gegen 15:00 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Kerngelände, denn die erste für uns relevante Band des Tages sollte bald spielen. Und die waren niemand Geringeres als Pennywise. Das war mein erstes Konzert der Kalifornier und ich war richtig begeistert! Gute Musikauswahl, eine lässige und entspannte Band, die von Zeit zu Zeit mal ein paar coole Sprüche raushaut und nicht zuletzt ein begeistertes Publikum. Toll! Schade, dass sie schön so früh spielten, aber dennoch ein sehr gelungener Start in den zweiten Festivaltag.

Danach ging es kurz zum angrenzenden ArtPark, wo gerade ein Parcour-Workshop stattfand, und danach wieder zum Zelt, weshalb wir leider Awolnation verpassten.

Für 18:30 Uhr fanden wir uns aber wieder vor der Space Stage ein, denn dann standen Fall Out Boy auf dem Plan. Leider wurde ich hier enttäuscht, denn ich hatte mir eigentlich mehr von der Band erwartet. Stimmlich gut, Sänger Patrick Stump hat ordentlich an seiner Kondition gearbeitet, jedoch brachten sie die Songs meiner Meinung nach nicht so gut rüber, wie ich es erwartet hatte. Vielleicht kam die Energie aber auch in den hinteren Reihen nicht mehr so gut rüber.

Als Fall Out Boy ihren letzten Song anstimmten, machten wir uns auf den Weg zur anderen Bühne, der Green Stage, da wir noch ein wenig von Madsen sehen wollten. Wirklich gute Performance, gefiel mir sehr gut und davon hätte ich gerne noch mehr gesehen! Beim nächsten Einzelkonzert bin ich auf jeden Fall auch mit dabei, sehr sympathische Band, Bombenstimmung und gute Songauswahl.

Danach gingen wir wieder zum Zelt, da wir erst wieder zu Bad Religion und System Of A Down zu den Bühnen gehen wollten, die wir dann aber leider aufgrund aufkommender gesundheitlicher Probleme meinerseits letztendlich verpassten.

Und so endete der Tag mit mehr Schlaf als für ein Festival gewöhnlich.

Fotos via

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