Summer Breeze 2014 | Tag 0


Das Summer Breeze Festival auf dem Flugplatz des Aeroclubs Dinkelsbühl hat sich in den letzten Jahren zu einem der bekanntesten und beliebtesten Festivals der Szene gemausert und ist mittlerweile auch über die Grenzen Deutschlands bekannt. Bei der diesjährigen, bereits 17. Auflage des Festivals war unter den knapp 40.000 Besuchern auch ich anzutreffen, und bestritt somit nun endlich mein erstes Festival außerhalb Österreichs.

Bereits am Anreisetag lockte ein tolles Line-Up die feierwütige Meute vor die Camel- und T-Stage. Von den Strapazen der ca. 10-stündigen Anreise wieder einigermaßen erholt, fand auch ich mit meinen Mitstreitern pünktlich zur Dämmerung den Weg zum Festivalgelände. Erste Anlaufstelle war die T-Stage, auf der sich für 21:15 Uhr das Trio von Grand Magus einfand. Erste gesehene Band und direkt ein Highlight! Der Auftritt bot einfach alles, was man sich von einem gelungenen und mitreißenden Konzert erwartet: Harte Riffs, eingängige Melodien, coole Grooves und ein Sänger, der mit absoluter Stimmgewalt glänzt. So trug es sich zu, dass die Songauswahl regelmäßig für Jubel und Headbangalarm sorgten, die groovigen Bassklänge von Mats Heden luden jedoch auch zum Tanzen ein. Beim letzten Song wurde das Publikum dann zum letzten Mal in Form eines lauthalsen Sprechchors eingebunden, welcher auch noch nach Ende des Konzertes anhielt.

Sehr athmosphärisch wurde es dann auf der Camel Stage bei Ereb Altor aus Schweden, deren Mix aus Epic Doom-, Viking- und Black Metal in die Nacht hineinklangen und, ganz in wabernden Nebel und grünes Licht gehüllt, Songs wie Nifelheim oder Twilight Of The Gods zum Besten gaben und das Publikum mit auf eine mystische Reise nahmen.
Zurück zur T-Stage, die weiterhin sehr gut besucht war. Kein Wunder, standen doch die alteingesessenen Death Metaller Unleashed auf dem Programm. Der knüppelharte Sound in Form von Songs wie If They Had Eyes, Don't Want To Be Born oder Death Metal Victory kam allgemein gut an, meine persönlichen Erwartungen wurden jedoch leider nicht ganz erfüllt.
Mit harten Gitarrenklängen und brachialem Sound kennen sich auch Decapitated aus Polen aus, die danach die Bühne stürmten. Erst im Jänner zum letzten Mal gesehen, war die Szenerie wieder dieselbige: Ein powervoller, von Frontmann Rafał Piotrowski geleiteter, Auftritt, der zum zustimmenden Kopfnicken in den verschiedensten Formen führte. Fett!

Danach endetet der erste Tag aufgrund der recht langen Anreise und bereits eingetretener Müdigkeit auch schon für uns, immerhin war es auch schon 01:30 Uhr nachts und der erste offizielle Festivaltag wurde schon mit Spannung erwartet.

Bild via

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