Summer Breeze 2014 | Tag 1

Caliban
Nach einer wohlverdienten Mütze Schlaf und ausgiebigen Gesprächen mit den netten, bayrischen Zeltnachbarn begann der erste Tag bereits früh mit Delain um 13:40 Uhr auf der Pain Stage.
Die erste, für mich relevante, Band waren allerdings erst etwas später im Programm zu finden. Um 17:15 Uhr war es Zeit für eine Ladung Metalcore von Caliban, die bereits auf eine Vielzahl an vorbeigekommenen Besuchern blicken konnten. Da ich die Jungs bereits zuvor ein paar Mal gesehen habe, wusste ich, was mich erwartet: Ein aufgewecktes, Spielfreude zeigendes Quintett, allen voran Frontmann Andreas Dörner, der auch für die Zwischenansagen zuständig war und nicht müde werden wollte, das Publikum auf Trab zu halten und zu Bewegung zu motivieren. Hauptsächlich wurden natürlich Songs des neuen Albums Ghost Empire auf das begeisterte Publikum losgelassen, doch auch alten Hits wie I Will Never Let You Down durfte gelauscht werden. Eine Stunde dauerte die Bespaßung, bevor sich mit yOUR Song nochmals bedankt wurde und zu kollektivem Mitsingen aufgerufen wurde. Wieder mal ein sehr sympathischer Auftritt!

Stilwechsel dann bei der T-Stage. Auf dem Programm standen die schwedischen Goth-Metaller Gothminister, die bereits einige Fans und auch Interessierte vor die Bühne locken konnten. Make-Up und Kostüme saßen, und die Band lieferte eine coole Show ab, auch die Songauswahl gefiel. Definitiv eine Neuentdeckung!

Für den gesamten Auftritt blieb jedoch leider keine Zeit, da auf der Main Stage zeitgleich Arch Enemy alles auseinandernahmen. Erst vor gut zwei Monaten zuletzt gesehen, gleichte der jetzige Auftritt dem letzten: Souveräner Auftritt, Alissa White-Gluz glänzte mit Stimmgewalt und hatte das Publikum fest in der Hand. Auch der richtige Mix aus alten Hits und neuen Krachern ließ keine Wünsche offen.

Down
Um 20:30 Uhr hielt die Main Stage dann eine weiter Größe des Genres bereit: Phil Anselmo und seine Band Down enterten die Bühne und wurden begeistert in Empfang genommen. Harte Riffs, eine dröhnende Stimme aus Anselmo's Kehle, viel Stoff zum Nacken kreisen lassen und Songs wie Eyes Of The South, Conjure oder Bury Me In Smoke standen für die nächsten 75 Minuten auf dem Programm. Fett!

Wer jetzt schon Müdigkeitserscheinungen bekam, hatte ein Problem, denn die Kette an Highlights wollte einfach nicht abreißen. Behemoth standen pünktlich um 21:50 Uhr für die Pain Stage bereit und warteten schon, der in Scharen gekommenen Meute ihre düstere Show zu präsentieren, während die Nacht immer weiter hereinbrach. An Pyroshow und aufwändigen Outfits wurde nicht gespart, und zu Songs wie Conquer All, Blow Your Trumpets Gabriel oder Ov Fire And The Void konnte man sich ganz entspannt zurück lehnen und die coole Show genießen.

Weiter ging es dann mit den finnischen Melodic Metallern Children Of Bodom, die im Rahmen ihrer Halo of Blood Over Europe-Tour auch in Dinkelsbühl Halt machten und den Headliner auf der Main Stage gaben und die Fans definitiv zu begeistern wussten.

Doch das war noch nicht alles, denn um 00:30 Uhr legten erst Testament auf der Pain Stage los und wollten bei derart mitreißenden Songs wohl testen, wie viel Energie noch in den gekommenen Besuchern steckt. Es ging heiß her, von Headbangern über Tänzern bis Besuchen "Into The Pit" war alles dabei. Sehr cool und ein gelungener Act, um den ersten Festivaltag ausklingen zu lassen.

Fotos via

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